Kunst

MARTA – Exkursion 9 Ku

Der Besuch aktueller Ausstellungen gehört fest ins Programm der Schülerinnen und Schüler, die Kunst als ihr viertes Hauptfach gewählt haben – eine Möglichkeit, die es außer bei uns nur an sehr wenigen vergleichbaren Schulen in NRW gibt.

Nach der Kunstmarkt-Präsentation in der Detmolder Stadthalle und dem weltweit bedeutsamen Szeneereignis DOCUMENTA 13 in Kassel war am 22. Februar das MARTA in Herford unser Ziel. Allein das international beachtete Gebäude des Stararchitekten Frank Gehry ist für Kenner eine Reise wert.

Nach einer interaktiven Führung durch die aktuelle Schau FARBE BEKENNEN – was Kunst macht , folgte ein Workshop der besonderen Art:

In einer täuschend echten Werkstattinstallation sind etwa 50, zum Teil überlebensgroße Originalarbeiten des im Nationalsozialismus hoch geehrten Bildhauers Arno Breker „Hitlers Lieblingskünstler“ vorhanden. Ohne Sockel, verstaubt, sich gegenseitig überschneidend, in „zufälliger“ Gruppierung sind diese Zeitzeugnisse völlig ihrer ursprünglich beabsichtigten Wirkung entblößt. Manches wirkt ausgesprochen banal.

Nur, wer selbst in einem Workshop plastisch arbeiten will wie wir, wird unter Anleitung einer Künstlerin in diese Werkstatt eingelassen und kann sich mit den Objekten auseinandersetzen.
Erstaunlich Portraitbüsten von Größen der frühen Bundesrepublik wie Adenauer und Erhard hier zu finden, die der bis in die 80-er Jahre unbehelligt aktive Breker als Auftragsarbeiten angefertigt hat. Das Gruseln, das den Lehrer beim Anblick mancher der finster entschlossen
blickenden Großfiguren befällt, ist den Schülern kaum noch zu vermitteln.: sie arbeiten praktisch mit Ton und finden eigene Formen.

Die Ergebnisse sind Teil der Installation geworden und bis zum Mai 2013 im MARTA zu sehen.

Harald Erdmann


Bildimpressionen:

marta





 
Ägyptisches Spiel „Senet“

Dieses Spiel muss bei den alten Ägyptern sehr beliebt gewesen sein – es wurde allein fünfmal im Grab des ägyptischen Königs Tutanchamun gefunden. Niemand weiß, wie es genau gespielt wurde. Im Internet kann man verschiedene Regeln nachlesen, die alle so ähnlich wie unser heutiges Mensch-ärgere-dich-nicht funktionieren, z. B. unter www.blinde-kuh.de/spiele/senet.

Unsere Spielvariante ist aus einer auseinander klappbaren Holzschachtel, die außen mit dem Spielfeld bemalt wurde, und verschieden farbigen Tonfiguren hergestellt


Unterrichtsgang zum Eichenmüllerhaus in Brake

Abstrakte moderne Kunst wurde von einer 6. Klasse im Eichenmüllerhaus in Brake bewundert. Dort gibt es regelmäßig kleine Ausstellungen moderner Kunst zu sehen.
Wir haben uns von Herrn Gerhard Wellmer vom Freundeskreis Eichenmüllerhaus e. V. einige Bilder des Malers Thomas Koch erläutern lassen. Außerdem haben wir versucht, die Denkweise dieses Künstlers und seine Regeln für seine Malerei mit einem Gemeinschaftskunstwerk aus vielen kleinen Blättern nachzuvollziehen.

 

Arbeiten mit Ton nach antiken Vorbildern

-        z. B. wurden ägyptische Grabbeilagen in Form
     kleiner Figuren aus Ton nachgebildet...
-        … oder römische Bögen aus kleinen Tonziegeln
     nachgebaut.

 
 

„Werken“

In den Jahrgängen 6 und 8 wird im Rahmen des Stundendeputates für Kunst als Sonderform eines halbjährlichen Epochenunterrichts Werken unterrichtet.

Dieser Unterricht dient in Klasse 6 der Vermittlung elementarer Materialerfahrungen in den Arbeitsbereichen Keramik und Holzbearbeitung sowie dem Erwerb von Basisfähigkeiten in sachgemäßem Werkzeuggebrauch.

In der 8. Jahrgangsstufe wird darauf aufbauend schwerpunktmäßig in einem der Bereiche Keramik oder Holz eine komplexe Gestaltungsaufgabe projektartig realisiert.

Der Arbeitsbereich Metallbearbeitung wird im Rahmen der Kooperation mit der Firma Brasseler durch ein Projekt in der dortigen Ausbildungswerkstatt abgedeckt.