Bücherei

 

Unsere Schülerbücherei

Unsere Schülerbücherei, so wie ihr sie jetzt erleben könnt, wurde 2005 (nach einem Umbau im Schulgebäude) in drei neuen Räumen mit neuen Möbeln und Büchern wiedereröffnet.
Der mittlere Raum enthält den Ausleihtresen und an Büchern vor allem Nachschlagewerke.
Der linke Raum zielt mit seinem Buchangebot vor allem auf unsere jüngeren Leser, während der Raum rechts sich mit seinem teilweise anspruchsvollen Angebot die Leserinnen und Leser der höheren Klassen ansprechen soll.
Wir haben Bücher für jeden Geschmack! Neben einem großen Bestand an Kinder- und Jugendromanen gibt es Bücher zu vielen Sach- und Wissensgebieten: u.a. Technik, Kunst,
Natur, Geschichte, Fremdsprachen ... Es gibt sogar das neuste Guinessbuch der Rekorde!
Schüler und Schülerinnen der Arbeitsgemeinschaft „Bücherei“ organisieren den Ausleihbetrieb in den Pausen. Da es sich gezeigt hat, dass sich viele Schüler/innen gern in der Bücherei aufhalten, mussten die Öffnungszeiten begrenzt werden, um Übersicht und Ordnung zu gewährleisten.
Öffnungszeiten für die einzelnen Jahrgangsstufen:
 
Montags
Dienstags        
Mittwochs       
Donnerstags
Freitags
5. – 6.   Klassen
7. – 10. Klassen
5. – 6.   Klassen
7. – 10. Klassen
5. – 6.   Klassen
Aktuelle Buchempfehlung 1
Aktuelle Buchempfehlung 2
Aktuelle Buchempfehlung 1
Aktuelle Buchempfehlung 2
 
Benimm – Regeln, die wir für die Bücherei festgelegt haben, kann man am schwarzen Brett der Schülerbücherei nachlesen. Wie es z.B. in jeder Bücherei üblich ist, ist auch hier das Essen uns Trinken untersagt….
Uns, dem „Büchereipersonal“ liegt viel daran, in den Räumen eine schöne und entspannte Atmosphäre zu schaffen. So schalten wir z.B. das Radio an, so dass jeder sich beim Hören von Musik von den Anstrengungen des Unterrichts erholen kann. Für die Jüngeren von euch haben wir gemütliche Plätze zum Lesen auf Sitzkissen unter einem Himmelszelt eingerichtet.
An jedem Donnerstag, in der 7. und 8. Stunde, treffen sich die Schülerinnen und Schüler der    
Bücherei-Arbeitsgemeinschaft. Dort werden alle Arbeiten erledigt, die wichtig für die Schülerbücherei sind:
-         Neue Bücher in den Bestand einarbeiten
-         Mahnlisten schreiben und verteilen
-         Abgegebene Bücher in die Regale einsortieren
-         aufräumen
Da Bücher nur einen bestimmte Zeit lang ausgeliehen werden dürfen und wir sichergehen wollen, dass die Bücher wieder zurückgegeben werden, verteilen wir regelmäßig Mahnungen. Man kann die Bücher einen Monat lang ausleihen und, wenn nötig, verlängern lassen. Ist der Tag vergangen, an dem man das Buch zurückgeben sollte, so kostet jeder Tag 10 Cent pro Buch, das noch nicht wieder abgegeben worden ist.
Und wenn ihr mehr über die Bücherei wissen wollt, so kommt doch einfach selber vorbei!!!
 
            Euer Büchereiteam

 

>> Bücherteam im Schuljahr 2008/09

 

>> Buchtipps

Titel:    Beim Leben meiner Schwester
Autor: Jodi Picoult
 
Ich habe das Buch „Beim Leben meiner Schwester“ gelesen und es geht in diesem Buch um ein 16 Jahre altes Mädchen, das Leukämie hat.
Das Mädchen heißt Kate. Ihre Eltern heißen Brian und Sara. Sie hat einen älteren Bruder, der Jesse heißt und ihre jüngere Schwester heißt Anna.
Kate hat mit 3 Jahren Leukämie bekommen. Eigentlich wollten ihre Eltern nur zwei Kinder, aber als sie erfahren haben, dass Kate Leukämie hat, wollte die Mutter noch ein Kind und zwar eins, bei dem die Gene 100% mit denen von Kate überein- stimmen. So wird Anna dann geboren.
Als Anna 13 Jahre alt ist und wieder für ihre Schwester Kate spenden soll, will sie nicht. Sie will nicht mehr für ihre Schwester spenden und so geht sie zu einem Anwalt, der für sie erreichen soll, dass sie nicht mehr als Spenderin benutzt werden darf.
Als dann der Prozess im Gericht zu Ende ist, fährt Anna nach Hause, aber auf dem Weg passiert etwas Schreckliches.....!
 
Das Buch ist traurig und spannend. Es wird aus vielen Perspektiven geschrieben.
 
Ich finde das Buch gut, weil es traurig ist und man in diesem Buch lesen kann, wie es einer Leukämiekranken geht und was so eine Person durchmachen muss.
 
Dorothea Unger
 
 

 
Titel:    Die Wolke jetzt werden sie nicht mehr sagen können wir hätten nichtsg gewusst
Autor: Gudrun Pausewang

Als die 15-jährige Janna-Berta in Fulda in der Schule ist, wird in der Umgebung von Grafenrheinfeld Abc-Alarm ausgelöst, aufgrund eines Störfalls in dem 80 Kilometer entfernten Kernkraftwerk Grafenrheinfeld. Da es keine Übung ist, wird sie von Lars, einem Mitschüler, nach Schlitz gebracht, wo ihr Elternhaus in steht. Dort wartet schon ihr kleiner Bruder und fragt aufgeregt, was sie denn machen sollten. Gleich darauf ruft ihre Tante Almut aus Wiesbaden an und sagt, dass die beiden in den geschlossenen Räumen bleiben sollen wegen der radioaktiven Strahlung. Aber als nach dem Anruf der Tante die Mutter anruft, die zusammen mit dem Vater und dem kleinen Bruder von Janna-Berta Kai unterwegs ist, sagt sie, dass sie sich an die Nachbarn wenden sollen, damit sie von dem Ort, wo sie wohnen, flüchten können. Sie schlägt vor

irgendwie nach Hamburg zu ihrer Tante Helga zu kommen.
Da sie erst so spät von ihrer Mutter Bescheid bekommen hat, sind alle Nachbarn schon weg und sie müssen sich jetzt erst mit dem Rad auf den Weg zu dem nächsten Bahnhof machen. Natürlich sind alle Straßen überfüllt und die Polizei kann nicht für Ordnung sorgen, weil jeder für sein Leben kämpfen will.  Und alles geschieht ohne Rücksicht auf Verluste. Sie fahren bis zu einer Straßensperre, wo nichts mehr weitergeht. Janna-Berta weicht mit Uli auf einen Feldweg aus. Der scheint sie jedoch in die Irre zu führen. Die beiden sind erschöpft und verzweifelt. Von einer Anhöhe aus sieht Uli eine Straße. Mit neuem Mut radelt er hinunter und gerät viel zu schnell auf die Straße, wo er von einem Auto erfasst wird. Er ist sofort tot.
Janna-Berta steht unter Schock und wird von einer bekannten Familie mit zu einem Bahnhof genommen, wo sie sich dann losreißt, um ihren Bruder zu suchen. Unterwegs dorthin fängt es an zu regnen und sie fällt ihn Ohnmacht. Ein paar Hippies nehmen sie dann in ihrem VW-Bus mit. Vor der abgeriegelten Grenze zur DDR, wo auf Flüchtlinge aus dem radioaktiv verseuchten Gebiet geschossen wird, steigt Janna-Berta aus und geht in den nächsten Ort, wo man sie nicht haben will, weil die Bewohner Angst vor Kontaminierung haben. Sie geht eine Allee entlang, übergibt sich mehrmals und bricht zusammen.
Sie wacht in einem Notkrankenhaus auf, was noch vor ein paar Tagen eine Schule war. Sie befreundet sich mit ihrer türkischen Mitpatienten Ayse. Beiden fallen die Haare aus, und Ayse stirbt einige Tage später. Als sie dann von ihrer Tante Helga in dem Krankenhaus gefunden wird, erfährt sie, dass ihre ganze Familie tot ist. Erst nach drei Wochen kann Helga ihre Nichte von Herleshausen nach Hamburg bringen.
Nach einiger Zeit bei Helga taucht plötzlich ihre andere Tante Almut auf, die auch verstrahlt ist. Sie hat ihr noch ungeborenes Kind bei dieser Katastrophe verloren. Sie bietet ihrer Nichte an, sie bei sich in der Notunterkunft – einer Kellerwohnung – aufzunehmen.
In der Schule trifft sie Elmar, einen alten Schulkameraden, aus Schlitz. Er hat auch schon eine Glatze. Er ist mit seinem Vater nach Hamburg gekommen. Elmar glaubt nicht mehr an eine Zukunft und nimmt sich das Leben, es war Suizid.
Schließlich fährt Janna-Berta per Anhalter zu ihrer Tante Almut.

Als dann die Sperrzonen aufgehoben wurden, sucht sie die Leiche ihres Bruders auf und vergräbt sie in dem Rapsfeld. Auch ihr Rad findet sie wieder, mit diesem fährt sie dann wieder zurück zu ihrem Elternhaus. Hier findet sie ihre Großeltern vor, die vor ein paar Tagen aus dem Urlaub von Mallorca wieder zurückgekommen waren. Sie ahnen noch nichts von dem Ausmaß der Katastrophe und dass ihre Schwiegertochter, ihr Sohn und ein Enkel ums Leben gekommen sind. Denn Helga hat sie die ganze Zeit vorgelogen, dass sie alle im Krankenhaus wären und es ihnen gut gehen würde. Bevor die Großeltern Janna-Bertas Glatze sehen konnten, hat sie sich eine Mütze aufgesetzt und dann beim Kaffeetrinken, als ihr Opa meinte, dass alle übertrieben hätten mit der Katastrophe, nahm sie ihre Mütze ab und klärte ihre Großeltern über das ganze Geschehen auf.
 

Jonas Klassen