AG Kanubau

Ein Prototyp entsteht

 Die Anfänge des Prototypen 

 

 

 

 

 

 

 
Realschüler bauen Holzleistenkanus
 
Berufsfindung, Arbeitsverhalten fördern und sich in einem konkreten beruflichen Umfeld ausprobieren, ist für Jugendliche heute von großer Bedeutung. Vor diesem Hintergrund nimmt die Realschule das Projekt „Kanubau“ im Schuljahr 2011/12 in ihr Nachmittagsprogramm auf.

Ausgebildete Fachkräfte mit entsprechender pädagogischer Erfahrung sollen das Berufsfeld „Bootsbau“ und die Erlebniswelt „Wasser“ zusammenbringen. Entstehen werden innerhalb eines Schuljahres Holzkanus in Leistenbauweise, die im Rahmen einer Sport-AG genutzt werden können. Weitere Kanus im Eigenbau sollen folgen. Das Projekt wird von Schuljahr zu Schuljahr fortgesetzt. Die erfahrenen Schüler leiten die „nachwachsenden“ Schüler an. Die Nachhaltigkeit ist damit gewährleistet. Langfristig ist auch denkbar, über eine Schülerfirma den Verkauf eines Kanus zu planen und durchzuführen.
Direkte Personalkosten entstehen nur zum Projektstart, denn ein erfahrener Bootsbauer ist notwendig, der das „Know How“ vermittelt. Gefunden wurde er in der Person Frank Wessel-Kesting vom Lüttfeld-Berufskolleg.

So werden z.Zt. die beteiligten Lehrkräfte von ihm in die Geheimnisse des Bootsbaus eingewiesen. Das ist auch notwendig, um dieses anspruchsvolle Projekt durchzuführen. Diese Erfahrung konnten alle Beteiligten bereits bei der Fertigung des Prototypen machen. Wie Holz in jede gewünschte Form gebracht werden kann, war schon ein eindrucksvolles Erlebnis und dieses Wissen wird mit dem neuen Schuljahr an die Schülerinnen und Schüler weitergeben.

Mit im Boot ist auch die Heinrich-Drake-Schule und das Engelbert-Kaempfer-Gymnasium, sodass schulformübergreifend gearbeitet wird. Der Schulträger stellt Räume in der Ostschule zur Verfügung. Die Kosten werden von zahlreichen Sponsoren getragen, die auch Sachspenden zur Verfügung stellen.