Förderkonzept

Förderangebote unserer Schule
 
 
In Jahrgang 5: 
  • eine zusätzliche 5. Deutschstunde
  • eine zusätzliche 5. Englischstunde
  • eine 6. Deutschstunde als Teilklassenunterricht im Förderband
  • nach Neigung der Kinder eine Stunde Chor/Flöten/Literatur- oder Instrumentalunterricht (m-Klasse)
  • zukünftg auch: naturwissenschaftliches Experimentieren
In Jahrgang 6: 
  • Werkunterricht zur Ausbildung der Feinmotorik
  • eine Englischstunde als Teilklassenunterricht im Förderband 
In Jahrgang 7:
  • EDV Grundbildung
  • eine zusätzliche Mathematikstunde
In Jahrgang 8:
  • Förderunterrichte in Deutsch und Englisch (Stärkung der Lern- und kommunikativen Kompetenzen)  - siehe auch: Ablaufplan Fach Deutsch  (Da Teilklassen unterrichtet werden, wiederholt sich der Ablauf im zweiten Halbjahr)
  • Förderunterricht in Mathematik (Grundlagen der Alltagsmathematik)
In Jahrgang 9 und 10:
  • Zertifikatskurse (Englisch/Informatik)
  • Kurse für angehenden Gymnasiasten (Englisch/Mathematik)
  • Kooperationen (Unternehmen/Fachhochschule)
  • Wettbewerbe im Fach Technik
Erweitert zukünftig durch:
  • Französisches Sprachdiplom DELF
  • MINT Zertifizierung zur Stärkung der Naturwissenschaften
   

 

 

 

 
 
Unsere Realschule Lemgo verfügt über viele Förderprojekte, die immer weiter ausgebaut werden. Viele neue Kollegen sind daran beteiligt. So auch Janina Heimbruch.
 
Meyer: Liebe Frau Heimbruch, Sie sind neu an der Realschule Lemgo. Stellen Sie sich doch bitte einmal kurz vor.

Heimbruch:
Ich bin seit Februar an der Realschule Lemgo, in der ich mich jetzt schon sehr wohl fühle. Zuvor habe ich bereits drei Jahre an anderen Schulen gearbeitet. Meine Fächer sind Deutsch, Geschichte und Kunst. Für mich ist es ein besonderes Anliegen, die Schüler und Schülerinnen individuell zu fördern.

Meyer:
Was verstehen Sie unter individueller Förderung an Schulen und wie sieht diese Förderung insbesondere an unserer Realschule Lemgo aus?

Heimbruch:
Es geht um die Bedürfnisse und Interessen der Schüler, da müssen wir ansetzen. Man kann die Schüler und Schülerinnen nur begeistern, wenn man ihr Interesse weckt und darum geht es jeden Tag. Evaluationsverfahren und Lernstandserhebungen sind dabei hilfreich. Natürlich ist es auch wichtig, den Schülern und Schülerinnen auf persönlicher Ebene zu begegnen, um Ihre Interessen und persönlichen Stärken fördern zu können. Unter dem Motto „Hilf mir es selbst zu tun“, macht der Leitgedanke der Montessori-Pädagogik einen am Schüler orientierten Unterricht möglich.

Meyer:
Wie sieht dieser Ansatz der Montessori-Pädagogik im Unterricht konkret aus?

Heimbruch:
Die Schüler und Schülerinnen gehen selbst auf Entdeckungsreise und haben die Möglichkeit, selbstständig handelnd Unterrichtsinhalte aktiv zu erschließen. Im Deutschunterricht zum Beispiel lernen sie die Satzlehre anhand einer Sternentabelle. In Form eines Sternes hilft die Sternentabelle mit gezielten Fragestellungen Schülern den Aufbau eines Satzes zu verstehen und die Bestandteile dessen kennenzulernen. Die Kinder haben dabei sehr viel Freude und entwickeln mit viel Motivation und Fantasie eigene Sätze mit teils sehr komplizierteren Satzstellungen, die so intuitiv verinnerlicht werden.

Meyer:
Das klingt spannend und nach einer sehr praxisnahen Förderung. Wie sehen weitere Förderprojekte an unserer Schule aus?

Heimbruch:
Ein ganz elementares Förderprojekt an unserer Schule ist das „SUSI-Projekt“, bei dem Schüler/innen der Klassen neun und zehn die Kinder der unteren Jahrgänge im Mittagsbereich gezielt in ihrem Lernen unterstützen. Ich habe dieses Projekt seit kurzem mitübernommen und finde die Idee einfach klasse, dass Schüler verschiedener Jahrgangsstufen sich gegenseitig unterstützen und so voneinander lernen.
 
Zusätzliche Infos zu: Selbstbehauptung..