Tag der offenen Tuer 2010

Toller Tag am Heldmanskamp
 
Realschule öffnete die Türen/neue CNC-Fräse übergeben
 
Unter dem Motto „Wo wir arbeiten, wie wir lernen, was wir dabei erreichen“ lud die Lemgoer Realschule am vergangenen Samstag zu ihrem Tag der offenen Tür ein. Neben interessierten Lemgoern, vielen Ehemaligen und Freunden der Schule richtete sich das Angebot der fünfzügigen Schule vor allem an die potenziellen Neuschüler, die Viertklässler aus Lemgo und Umgebung. „Ein volles Haus mit vielen guten Gesprächen“, konnte Schulleiter Norbert Fischer vermelden.
Interessierte Schülerinnen und Schülern mit ihren Eltern konnten sich einen Einblick verschaffen, wie an der Realschule unterrichtet wird. Ein buntes Rahmenprogramm mit Fußballturnier, Vorführungen, Einblicke in das Mikroskopieren, zahlreiche Informationen zu den Fächern sowie leckere Waffeln, Crepes und Brötchen lud zum Verweilen ein, sodass es auch am Ende der drei Stunden noch ziemlich voll im Schulzentrum am Heldmanskamp war.
Ein weiterer Höhepunkt war die Übergabe einer CNC-Fräsmaschine an die Schule: „Das Beste für das Fach Technik ist die ideale Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Wenn dies dann noch auf höchstem Niveau realisiert werden kann, ist die Basis für eine optimale Ausbildung gelegt“, meint Techniklehrer Wolfgang Schmidt. Was sich theoretisch einfach anhört, ist in der Praxis nur zu verwirklichen, wenn wichtige Faktoren gegeben sind. Die Realschule Lemgo besitzt ausgezeichnete Kontakte zur Industrie und dem Handwerk. Hier findet ein enger Austausch statt und bringt praxisnahe Informationen und auch Sponsoren, die finanziell und logistisch unterstützen.
von links die Schüler: Tabea Ostermeier, Philip Kronig, Fabian Gehrke, Jannis Brakemeier, Daniel Prange, Björn Kentner und hinten Philip Oetting, weiterhin von links: Schulleiter Norbert Fischer, Ausbildungsleiter der Firma Brassler Herr Strate und Techniklehrer Wolfgang Schmidt

Um möglichst praxisnahen und aktuellen Technikunterricht im Bereich CNC-Technik bieten zu können, wurde mit Unterstützung des Kooperationspartners, der Firma Brasseler Lemgo und dem Ing.-Büro Knickmeier in Hüllhorst, eine CNC-Fräsmaschine aufgebaut. So hat ein 9er Technikkurs sowohl die gesamte Verdrahtung als auch die Umhausung in Eigenleistung angefertigt.
Die Maschine besitzt einen Arbeitsraum von 500 x 500 x 100mm und kann Kunststoff, Holz und Aluminium bearbeiten. Zur Zeit wird die 3-Achsmaschine mit der Linuxsoftware EMC2, die extrem flexibel ist und hohe Vorschübe ermöglicht, gesteuert. Bei einer Genauigkeit von 0,01mm lassen sich Geschwindigkeiten von 100mm/sek. erreichen. Damit auch die Bearbeitung von elektronischen Platinen möglich ist, wird ein mechanischer Höhenausgleich, der kleine Unebenheiten der Platine ausgleicht, verwendet.
„Mit all diesen Möglichkeiten kommen wir künftig unserem Ziel, der optimalen Ausbildung im Fach Technik, wieder ein ganzes Stück näher“, so Schmidt. Für Schulleiter Norbert Fischer ist die Maschine nicht nur für die Techniker der Schule ein Gewinn: „Unser Ziel ist es in allen Bereichen am Puls der Zeit zu arbeiten. Neue Technologien, moderner Unterrichtsstoff bei gleichzeitiger Vermittlung der Primär- und Sekundärtugenden schließen sich nicht aus, sondern gehören einfach zusammen!“
Hinweis:
Am Freitag, 12.02.10 bietet darüber hinaus von 15.00 – 17.00 Uhr die Schulleitung im Verwaltungstrakt der Realschule Gelegenheit zu individuellen Fragen im Hinblick auf den wichtigen Übergang von der Grundschule zur Sekundarstufe I. 

 

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