Nanoline-2011

Technikprojekt „Drehbarer Süßigkeitenautomat“
 
Der Fachbereich Technik war diesmal wieder beim alljährlichen „Nanoline-Contest“ von Firma PhoenixContact in Blomberg dabei. Gemeinsam mit Herrn Menking baute der Technikkurs der 9. Klasse einen selbst entwickelten „drehbaren Süßigkeitenautomaten“.
 
Dieser Automat ist nach der Idee eines Hochregallagers aufgebaut, allerdings etwas verändert: 72 kleine Kunststoffkästen sind in acht Fächern gestapelt und werden mit Süßigkeiten gefüllt. Das ganze Lager ist rund und dreht sich permanent im Kreis.
Der Kunde kann sich nun alle Süßigkeiten anschauen, die an ihm vorbeifahren, und einen Taster drücken, wenn seine gewählte Süßigkeit vorne ankommt. Nun passiert folgendes:
 
  • der Automat hält sofort an, der Kasten mit der Süßigkeit wird herausgeschoben, eine Glocke ertönt
  • der Kunde kann die Süßigkeit entnehmen und löst damit einen Näherungstaster aus
  • der leere Kunststoffkasten wird mit einem Aufzug hochgefahren und oben wieder ins Regal geschoben
  • dann dreht sich der Automat weiter und ist bereit für den nächsten Kunden
Die Schüler des Technikkurses haben alle mechanischen Bauteile selbst entwickelt und mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, selbst gebaut. Dabei wurde Stahl gesägt, geschweißt und gebohrt, Aluminiumprofile zusammengeschraubt und zurechtgebogen, Kunststoff gesägt, geschliffen und geklebt. Ein Schrittmotor dreht den Turm. Zum ersten Mal haben wir drei pneumatische Zylinder mit der dazugehörenden Steuerung als Antrieb eingesetzt. Diese wurden uns wie einige andere Teile von unserer Partnerfirma Brasseler geliefert, die uns wieder einmal finanziell und mit ihrem Knowhow großzügig unterstützt hat.
 
Die ganze Maschine wird mit der „Nanoline“-Steuerung betrieben, die wir von Firma PhoenixContact für den Wettbewerb erhalten und dann selbst programmiert haben.
 
Nach mehreren Monaten begeisterter Teamarbeit, auch an einigen Wochenenden, wurde die Maschine bei der Wettbewerbsabgabe der Firma PhoenixContact präsentiert und erhielt einen vierten Platz.
 
Dieses Projekt hat uns sehr viel Spaß gemacht! Am Schluss wollen wir uns noch bei unserer Partnerfirma Brasseler sowie bei der Firma Igus (Köln) bedanken, die uns mit Material und Ideen unterstützt haben.
 
Thomas Menking
16.03.2011

 

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