Berufswahlorientierung

Berufswahlvorbereitung an unserer Realschule
 
Berufsinformationszentrum
Alle fünf Klassen unserer 9. Jahrgangsstufe unternahmen jüngst (nacheinander) einen Ausflug zum Berufsinformationszentrum (BIZ) nach Detmold. Wir Schülerinnen und Schüler wurden dort herzlich von Frau Steimann empfangen. Sie ist für unsere Schule zuständig und informierte uns im BIZ über die Agentur für Arbeit und das Ausbildungsleben. Danach durften wir uns an vorgesehenen Computern und mithilfe von Ordnern über einen Ausbildungsberuf unserer Wahl informieren. Viele von uns entwickelten schnell Interesse und fanden Gefallen daran. Hilfe bei Fragen bekamen wir von Renate Steimann persönlich. Zum Schluss durften wir noch einiges an Infomaterial mit nach Hause nehmen. Vielen Dank dafür an Frau Steimann und die Agentur für Arbeit. Leon, Dilan und Hannes, 9a

Bewerbungstraining bei der AOK
Da die 9. Klassen Anfang Dezember bei der AOK zum Bewerbungstraining waren, möchten wir euch ein wenig davon erzählen. Als Erstes haben wir uns alle vorgestellt und über unsere Stärken und Schwächen geredet um die Angst vor dem Sprechen über uns vor anderen zu vergessen. Später haben wir dann jeder einen potenziellen Einstellungstest bekommen, den wir am Ende ausgewertet haben. Bei manchen sind sogar ziemlich gute Ergebnisse rumgekommen. In der Zeit wo manche Pause hatten wurden zwei Leute aus unserer Klasse bei einem Bewerbungsgespräch gefilmt. Diese Filme wurden vorgespielt und besprochen. Am Ende des Tages konnten noch spezielle Fragen gestellt werden, die die Profis beantworteten. René, 9d

Kommentare:
Der Besuch war richtig cool. Wir wurden gut aufs Berufsleben vorbereitet, haben Stärken und Schwächen kennen gelernt und haben erfahren wie ein Vorstellungsgespräch ablaufen sollte, oder eben nicht. Es war lustig und interessant, da wir auch ein typisches Vorstellungsgespräch durchgeführt haben. Natalie, 9a

Der Besuch bei der AOK war interessant und sehr hilfreich. Man konnte dort super Dinge lernen, z.B. wie man ein Bewerbungsgespräch führt. Ich fand es sehr lustig und es wurde ansprechend präsentiert. Janine, 9a

Mir hat der Tag bei der AOK sehr viel gebracht, da ich einen Einblick in einen Einstellungstest bekommen habe. Ich habe auch selber meine Stärken und Schwächen herausgefunden. Aileen, 9b

Die Aufgaben bei der AOK waren interessant und ich konnte eine Menge Tipps gebrauchen. Christian, 9a

Der Tag war wirklich hilfreich für die Schülerinnen und Schüler, die keine Vorstellung haben wie man sich am besten irgendwo bewirbt. Leon, 9a

Ich fand gut, dass wir vieles für die Zukunft lernen und auch ausprobieren konnten, wie das Vorstellungsgespräch oder eine Fragebogen. Toni, 9a

Wir sind der Meinung, dass es uns schon weiter geholfen hat. Die Leute dort haben uns verschiedene Methoden gezeigt wie man sich auf Bewerbungen vorbereiten kann. Außerdem gaben sie uns einen Einstellungstest, der uns ein wenig abgeschreckt hat (weil man sooo viel wissen soll). Gina, 9d

Jeder konnte über sich erzählen, mit einem Test sein Allgemeinwissen testen und wir haben gelernt, wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch richtig verhält. Anna T., 9a

Es war sehr informativ. Hannes, 9a

Lustig, interessant und hilfreich. Steffi, 9a

Ich fand es gut, hilfreich und spannend. Es hat Spaß gemacht und die AOK-Leute haben viel davon erzählt, wie es ablaufen könnte. Vanessa, 9a
 
 
Ausgezeichnete Ausbildungsvorbereitung
Realschule Lemgo erhält Gütesiegel „ausbildungsfreundliche Schule“
 
Begehrt und bekommen: Die Realschule in Lemgo erhielt 2009 das Siegel „ausbildungsfreundliche Schule“. Die Anerkennung und Bestätigung für ihr Konzept zur Berufswahlorientierung erhielt die Realschule von den Wirtschaftsjunioren in Lippe. Schulleitung und auch Berufswahlkoordinatorin Stephanie Schonlau sehen im hoch angesehenen Gütesiegel eine Bestätigung der Arbeit.
Die Wirtschaftsjunioren ermitteln allgemeinbildende Schulen, die ihre Jugendlichen auf überzeugende Weise auf Berufswahl, Bewerbung und Ausbildungsrealität vorbereiten. Die Jury überprüft die allgemeinen Rahmenbedingungen, unter denen die Schulen arbeiten, die speziellen Angebote zur Berufswahl­orientierung und legen Wert auf die Einbindung externen Partner bei diesem Thema. In der Realschule werden die angelegten Kriterien erfüllt.
In verschiedenen Bereichen holt sich die Realschule Unterstützung von außen. Interessierte Schüler und Schülerinnen können ein Seminar für Umgangsformen besuchen, einen Einstellungstest absolvieren und alle Neuntklässler nehmen an einem externen Bewerbungstraining teil.
Mit ihrem Kooperationspartner, der Firma Gebr. Brasseler, hat die Realschule feste Projekte einer Lernpartnerschaft in den Schulalltag integriert. Die Wahlpflichtkurse Informatik und Technik haben ein Mühlespiel entwickelt, dessen Herstellung bei Brasseler sie vorgeplant und begleitet haben. Der Kurs Sozialwissenschaften hat ein Marketingkonzept entwickelt und ein Kunst-Kurs das Etikett gestaltet. Verkauft wird das Mühlespiel auf Veranstaltungen in der Schule. Die Schule profitiert hier sehr von dem Know how der Partnerfirma und den sehr guten Möglichkeiten für praktisches und realitätsbezogenes Arbeiten in Projekten.
Aspekte der Berufsorientierung, z.B. das Verfassen schriftlicher Bewerbungen, sind selbstverständlicher Bestandteil des Deutschunterrichts in Klasse 9, ebenso spielt die Suche nach der richtigen Ausbildungsstelle im Politikunterricht der gleichen Klassenstufe eine große Rolle. Das dreiwöchige Betriebspraktikum wird hier vor- und nachbereitet, das Internet als ein Instrument der Recherche wird erprobt und angewendet, die eigenen Interessen und Fähigkeiten ermittelt und Berufsfelder zugeordnet.
Diese praxisnahe und langfristig angelegte Konzeption der Lemgoer Realschule hat auch die jungen Unternehmer überzeugt und so haben sie der Realschule jetzt das Siegel „Ausbildungsfreundliche Schule“ verliehen.
 
 
Berufswahlkoordinatorin Stephanie Schonlau präsentiert das Siegel „ausbildungsfreundliche Schule“, auf das die Realschule sehr stolz ist.