Jugend forscht

Im Wettbewerb „Jugend forscht“ erfolgreich


Die Jungforscher der Realschule erreichen beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ im Bereich Technik einen guten 2. Platz. Ihr Projekt „Vario Rescue System“, das aus einer Box und einer App besteht, überwacht die Innenraumtemperatur von Fahrzeugen und holt per SMS automatisch Hilfe bei Übertemperatur!

Rechtzeitig zum Juryrundgang haben die beiden Jungforscher, Jan Wilhelm und Florian Sunderman, die ResqueBox, aufgebaut. Dieses kleine Wunderwerk der Technik sorgt dafür, dass der Klimawandel uns im Alltag nicht überfordert. Muss Herrchen und Frauchen den Hund für eine kurze Besorgung im Wagen lassen und die Temperatur erreicht einen kritischen Wert, dann sorgt die ResqueBox dafür, dass Hilfe naht.

Sie verweist via App über das Handy auf kritische Wagentemperaturen und lässt Herrchen und Frauchen handeln. Eine gute Lösung, die den Alltag von Hundebesitzern erleichtert und gleichzeitig sicherstellt, dass man auf Besorgungstouren in der Stadt nicht böse Überraschungen erlebt. Immer wieder kann man Pressemeldungen lesen, dass im Sommer die Temperatur im Wageninneren einen Stand erreicht, der für Tiere aber auch für Kleinkinder zu lebensbedrohlichen Situationen führen kann. Damit ist jetzt Schluss.

Nur eine App auf dem Handy und ein kleiner Mikrocontroler, verbaut in einer Box, werden benötigt, damit schnelle Hilfe organisiert werden kann. Die Box im Wagen wacht über das Wohl der Insassen und das Handy in der Hand nimmt die Warnung entgegen.

Diese Lösung überzeugte auch die Jury beim Regionalwettbewerb im Heinz-Nixdorf-Forum. Ein 2. Platz in der Endausscheidung ist nicht nur ein gutes Ergebnis, die ResqueBox wurde auch zusätzlich mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die Lösung von Jan Wilhelm und Florian Sundermann kann sich also sehen lassen. Stolz ist auch Techniklehrer Wolfgang Schmidt, dass beide Kandidaten durchgehalten haben. Auf dem Weg zum Erfolg musste so manche Schwierigkeit überwunden werden und da ist gute Unterstützung immer eine wichtig Hilfe.

Schon liegen erste Anfragen von Kollegen und Kolleginnen vor, allesamt Hundebesitzer, die sich für die Lösung interessieren. Doch schon arbeiten unserer Jungforscher an einer verbesserten Lösung. Durch neue Übertragungswege wollen sie den Zeitraum zwischen Messwerterfassung und Ausgabe auf dem Handy verkürzen. Aktuell kann dies 5 bis 10 Sekunden dauern. Das ist ihnen zu lang. Sie wollen unter eine Sekunde kommen.

Norbert Fischer

 

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