Vorlesewettbewerb

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Irgendwie anders und doch irgendwie gleich – oder: Aus fünf mach eins

Die Siegerin Milena aus der 6d

Das Lesen – und damit auch das Vorlesen – ist eine Fähigkeit, die man bereits ab der ersten Klasse lernt. Und auch nach Jahren des Übens und Lernens wird sie niemals langweilig. Diesen Beweis traten am Mittwoch, den 11.12.19, fünf junge Leser und Leserinnen an, die sich für den diesjährigen Vorlesewettbewerb der Realschule qualifiziert hatten. Nun war die Frage, wer der fünf Kandidaten der Schulsieger werden würde.

Anders als in den Vorjahren entschieden sich die Organisatoren Patrick Prix und Sebastian Wiesner den Wettkampf nicht in der Stadtbücherei steigen zu lassen, sondern in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Somit diente als Austragungsort dieses Mal die Schülerbücherei.
Die diesjährigen Teilnehmer Connor (6a), Simon (6b), Damian (6c), Milena (6d) und Hannah (6e) waren dabei, weil sie im Vorhinein bewiesen hatten, dass sie die besten Vorleser und Vorleserinnen ihrer Klassen waren. Nun wollten die fünf Klassensieger unter sich ausmachen, wer denn der Beste oder die Beste des gesamten Jahrgangs wäre. Alle Fünf machten der Jury, die aus Leonie Gref (10a), Leonie Schröder (10a), Patrick Prix und Sebastian Wiesner bestand, deutlich, dass sie völlig zurecht im Vorlesesessel saßen. In den Kriterien Leselautstärke, -geschwindigkeit, -betonung, -flüssigkeit und Aussprache verdienten sich die Kandidaten ein großes Lob.
In einem ersten Durchgang las jeder und jede einen für ihn oder sie bekannten Text vor. In einem zweiten Durchgang musste jeder der Fünf ein Stück aus einem für sie fremden Text vorlesen. Die Wahl fiel dieses Jahr auf eine Geschichte aus „Der tätowierte Hund“ von Paul Maar, in der das Märchen von Hänsel und Gretel einmal verdreht aus der Perspektive der Hexe dargelegt ist.
Nach gut einer halben Stunde waren beide Durchgänge durchgeführt und die Jury zog sich zurück, um einen Sieger zu finden. Im Publikum, das aus ausgewählten Mitschülern der fünf Kandidaten und Kandidatinnen bestand, quoll sofort die Frage auf, wer es denn nun sei – der Beste des sechsten Jahrgangs.
Bei den Beratungen aber stellte sich bald heraus, dass diese Frage nur schwierig zu beantworten war. Die Jury hatte so gute Vorstellungen gesehen und gehört, dass sich ihre Mitglieder völlig uneins waren. Die Aufgabe, wie man „aus fünf eins“ macht, musste nun intensiv diskutiert werden. Und nachdem die Stärken und Schwächen der Teilnehmer mündlich hin- und hergeworfen wurden, stand dann doch nach einiger Zeit am Ende ein Sieger fest: Milena aus der 6d lag in der Gunst der Jury hauchdünn vor ihren Wettbewerbern.
Mit leeren Händen ging aber dann Gott sei Dank keiner der wackeren Recken, die beim Vorlesen alles gegeben hatten, nach Hause. Die Zweiplatzierten konnten sich über einen Büchergutschein über 10€ freuen.
Milena bekam dagegen als Siegerin nicht nur einen Gutschein über 20€, sondern darf die Realschule Lemgo nun auch beim Bezirksentscheid in Bad Salzuflen im Februar vertreten.
Sebastian Wiesner


Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vorlesewettbewerbs!

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