Belgienaustausch

Real- und Hauptschule: Belgienaustausch 2019

Erlebnisse, Begegnungen, Besichtigungen und viele Abschiedstränen



Auch dieses Jahr fand der Belgienaustausch mit der Realschule und der Heinrich-Drake-Schule aus Lemgo und dem Sint-Jan Berchmanscollege aus Belgien in Mol statt. Als Erstes kamen dieses Jahr die Belgier zu uns. Sie wurden von uns liebevoll in der Realschule am Abend empfangen, leider war es schon sehr spät und jeder war müde. So gingen die Austauschschüler mit in die Familien und man fuhr nach Hause.

Am Mittwoch – gut ausgeschlafen – sind wir mit dem Bus zur Sparrenburg nach Bielefeld gefahren. Dort sind wir dann erst mal alle hoch gelaufen und wenn man selbst dort langläuft, kann ich nur sagen: gerade Wege gibt es dort nicht! Aber trotz allem hat sich das gelohnt, denn der Ausblick, den wir über ganz Bielefeld hatten, war phantastisch. Wir konnten sogar unser nächstes Ziel sehen, wo wir hingelaufen sind, nämlich zu Dr. Oetker, dort haben wir eine Führung über elektronische Headsets bekommen. Wir haben erfahren, wie Dr. Oetker entstand. Was denke ich einige überrascht hat war, dass Dr. August Oetker früher in einer Apotheke gearbeitet hat. Aber das alles kann man auch auf der Website von Dr. Oetker finden.

Am Donnerstag hatten wir als Erstes mit den Austauschschülern Unterricht, danach gab es auch noch eine Schulführung von uns für sie. Des Weiteren fuhren wir an diesem Tag zum Hermanns-Denkmal, wo wir von unseren Lehrern einen Zettel mit vielen Fragen über den Hermann bekommen haben.

Anschließend hatten wir dann noch AG-Zeit in den Schulen, wo wir schon Vorbereitungen für den großen Abschluss in Mol trafen. Hinterher gab es selbstgemachte Pizza in der Heinrich-Drake-Schule. Dennoch war am nächsten Tag dann der Abschied der Belgier, hier floss auch schon die ein oder andere Träne.

Doch dies sollte nicht so bleiben, schon einen Monat später ging es nach Belgien, dort kamen wir am späten Nachmittag an. Wir wurden ganz herzlich von den Austauschschülern empfangen, sie gaben uns eine Führung durch die Schule, nahmen uns mit zum Unterricht und dann gab es auch noch eine Quiz-Führung durch die wunderschöne Stadt Mol.

Mittwochs ging es dann früh nach Brüssel, die Hauptstadt von Belgien, dort besuchten wir ein Schokoladen-Museum, das uns Einblick gewährte, wie Schokolade entstand. Freizeit in der Stadt, um kleine Andenken zu holen oder einfach die Schönheit der Großstadt zu betrachten, gab es auch sowie auch ein Rätsel mit Rundgang durch Brüssel, wo man unter anderem auch eine der berühmten Statuen sehen konnte: „Manneken Pis“.

Donnerstag war schon der vorletzte Tag, wo wir in der Schule die letzten Vorbereitungen in den AGs trafen für den Abschluss. Wir haben dekoriert, Essen gemacht und aufgeräumt, weil auch die Gasteltern kommen sollten. Mittags gegen 13 Uhr haben wir selber Pizza gemacht. Dann war es auch schon Zeit für die große Aufführung der Belgier und Deutschen. Ein Fotowettbewerb, ein Video und ein lustiges und imponierendes Musiktanzstück aus der Theatergruppe haben den Schülern, Lehrern sowie auch den Eltern einen atemberaubenden Abend gezaubert.

Auch an dem Tag flossen schon einige Tränen, doch das sollte es noch nicht gewesen sein. Am nächsten Tag gingen wir noch zum Bowlen in der Nähe der Schule. Wir hatten alle riesigen Spaß, kann ich persönlich nur sagen. Wobei später beim endgültigen Abschied nicht mehr so viel gelacht wurde. Denn man hat sich kennengelernt und Freundschaften geschlossen und so flossen auch die Tränen aus jedem der Gesichter.

Auch wenn es nur kurz war, kann ich nur sagen, dass es sich immer wieder lohnt, eine andere Kultur kennenzulernen und wunderbare neue Bekanntschaften zu schließen oder sogar die ein oder andere Freundschaft. Antonia Marie Rübel, 9b

 

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