Reichsprogromnacht

 80 Jahre Reichspogromnacht 9.11.1938

Gewalt und Ausgrenzung von heute haben Auswirkung auf morgen

Das Erinnern an die Gewalttaten der Nationalsozialisten wachhalten und zugleich mahnen im Hinblick auf die Gegenwart ist Ziel der Gedenkveranstaltung an die Reichspogromnacht. Traditionell nahmen auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit einem Beitrag daran teil.
Neben dem Erinnern stand für unsere Neuntklässler Sila Kurt und Dennis Wonde der Blick in die Gegenwart auf dem Programm. Sie ermahnten die Zuhörer dazu, aufmerksam zu sein, denn Ausgrenzung und Vorurteile wären auch in der heutigen Zeit in Deutschland immer mehr im Aufkommen. Als „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ sei es Aufgabe, dagegen vorzugehen und die Gesellschaft an die Folgen von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zu erinnern. Gerade an einem 9. November sei im Hinblick auf das Jahr 1938 deutlich, dass diese Folgen in Gewalt und Mord enden können.


Um am Ende einen Gegenpunkt zu setzen äußerten Schülerinnen und Schüler des Kurses Praktische Philosophie Klasse 9 Wünsche für ihre Zukunft. Damit drückten sie ihre Vorstellungen für ein friedliches Miteinander aus. Zum Abschluss stimmten sie mit Unterstützung von einigen Achtklässlern das Lied „Hevenu Schalom alechem“ an – wir wünschen Frieden für alle.             
Thorsten Holling

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