Marta

Kunst und Textil auf Tour

Origami-Prinzip als Brücke in der Kunst kennen gelernt


Ende Mai 2018 hieß es für die Kunst-Differenzierungskurse 7 und 9 sowie die Textil AG 9/10 „Ausbruch aus der Fläche – Das Origami-Prinzip in der Kunst“. Exkursionsziel war das Museum MARTa in Herford, in dem diese Ausstellung gezeigt wurde.

Durch eine Einführung und die Erläuterung ausgewählter Exponate, wurde unserer Besuchergruppe das Konzept der Ausstellung erläutert. Während Falttechniken bereits eine lange Kulturgeschichte besitzen und auch den Schülerinnen und Schülern in unterschiedlichsten Ausführungen bekannt sind, entdecken Wissenschaft und Technik diese gerade neu. „Origami schlägt eine Brücke zwischen Mathematik und Kunst, zwischen Planung und Zufall, zwischen Ordnung und kreativem Chaos. Diese Prinzipien werden von den Künstler/innen imitiert, reflektiert und weitergedacht. […] allein durch die unendlichen Möglichkeiten der Verformung einer Fläche, werden räumliche Konstrukte geschaffen“, wie auf der Homepage des Museums zu lesen ist.

Auch wir durften uns an solchen Schaffensprozessen versuchen. Unter Anleitung wurde durch Falten oder Zeichnen die Fläche durchbrochen und eine neue räumliche (Tiefen-) Wirkung erzielt. Im zukünftigen Kunst- bzw. Textilunterricht können diese ersten Erfahrungen noch weiter vertieft und ausgebaut werden. Karin Hoppe-Boske