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Irreführungen: Willkommen im Labyrinth

Kunst- und Textilgruppen besuchen das Museum MARTa

Ende September hieß es für den Kunst-Differenzierungskurs 10 sowie die Textilgruppen der Klassen 8a und 8b: „Willkommen im Labyrinth - Künstlerische Irreführungen“. Exkursionsziel war das Museum MARTa in Herford, in dem diese sehenswerte Ausstellung gezeigt wurde. Bei diesem Besuch wurde auf eine Führung verzichtet. Mit vorbereiteten Arbeitsblättern und in kleinen Gruppen konnten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig die Ausstellung und deren Exponate erschließen. Sie hatten so die Möglichkeit, für sie besonders interessante Objekte länger zu betrachten, zu erforschen und eigenständig den Bezug zum Thema Labyrinth herzustellen.

Die Arbeit „Everywhere“ des in China gebürtigen Song Dong, zog alle Schülerinnen und Schüler in ihren Bann. Betraten sie die einer mongolischen Jurte nachempfundene Konstruktion, standen sie in einem Innenraum, dessen Boden, Wände und Deckensegmente sich aus Spiegeln zusammensetzte, in denen sich 933 Lampen mit unterschiedlichsten Formen und Farben widerspiegelten. Ein Gefühl von unendlicher Weite wurde auf diese Weise erzeugt und von vielen Schülerinnen und Schülern für Selfies der künstlerischen Art genutzt.

Im Gegensatz dazu die enge und dunkle Raumkonstruktion „Fieldwork“ von Anne Hardy, in der durch Geräusche die Illusion von Weite erzielt wurde.

Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung war die Rauminstallation „Secret Passage“ der japanischen Textil-Künstlerin Chiharu Shiota. 400 km roter Faden wurden netzartig im gesamten Raum und um alte Türen verwoben, sodass dieses Gespinst auch durchschritten werden konnte. Völlig neue Ein- und Ausblicke wurden hier von den Schülerinnen und Schülern erprobt.

Die Gruppen hatten u.a. den Auftrag, sich mit einem selbst gewählten Objekt in Szene zu setzen und dies mit dem Handy zu dokumentieren, so dass im Kunst- bzw. Textilunterricht die Erfahrungen, Exponate und Künstlerinnen und Künstler noch weiter thematisiert werden können. So machten einige Schülerinnen noch in der Ausstellung den Vorschlag, in Anlehnung an Chiharu Shiota einen Bereich der Schule mit einem Fadennetz zu überziehen. Warten wir‘s ab… Karin Hoppe-Boske

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