Belgienaustausch

Schüleraustausch Belgien – Lemgo

Völkerverständigung einzigartig leben in Gastfamilien

Zum wiederholten Male fand in diesem Schuljahr ein Schüleraustausch mit den Partnerschulen, dem Sint-Jan Bergmanscollege in Mol, der Heinrich-Drake-Hauptschule und der Realschule in Lemgo statt. Schülerinnen und Schüler ab der 8., vornehmlich jedoch 9. und 10. Klassen konnten daran teilnehmen. Schülerin Antonia Rübel (8b) schreibt, wie es ihr gefiel:

Im frühen März bei extrem kalten Temperaturen starteten wir das Projekt. Los ging es nach Mol. Stunden später wurden wir mit offenen Armen und sehr herzlich in Empfang genommen. In einem großen Saal trafen wir dann auch zum ersten Mal auf unsere Austauschschüler, die Aufregung war förmlich zu spüren.

Eine kurze Führung durch die Schule. Und dann wurden wir auch schon in die Gastfamilien mitgenommen. Der Eindruck, den man in den einzelnen Gastfamilien bekam, war einzigartig. Man bekam eine neue Sicht auf die Völkerverständigung.

Im Laufe der Tage besuchten wir dann auch noch Brüssel. Während wir die Stadt näher kennengelernt haben, bekamen wir unter anderem eine Führung in die Brüsseler Unterwelt, wo es viel zu sehen und besonders viel zum Riechen gab.

An den restlichen Tagen haben wir viel Zeit in der Schule in Mol verbracht. Wir gingen mit den Austauschschülern sogar in den Unterricht. Ich persönlich fand, dass der Unterricht dort anders gestaltet wird als bei uns. Ich war im Französischunterricht und dort haben die Kinder Vokabeln bekommen, die sie in ihrer Sprache, auf Französisch und auf Deutsch schreiben sollten.

Alles in allem fand ich, dass dieser Unterricht sehr witzig, aber dennoch ruhig gestaltet wurde. Die Lehrer versuchten aus meiner Sicht mit dem Motto „Spaß am Lernen“ den Kindern und Jugendlichen etwas beizubringen.

So wie in Belgien arbeiteten wir auch in Deutschland dieses Jahr in Workshops zusammen, wo wir auch viele neue Freundschaften geschlossen haben. Die Workshops waren in Gruppen aufgeteilt, wie: Präsentation, Theater, Dekoration... Die viele Arbeit galt dem bunten Abschlussabend in Deutschland.

Der Gegenbesuch einige Wochen später nach Lemgo führte uns ins Heinz-Nixdorf-Museum in Paderborn, dort bekamen wir einen Einblick wie die heutige Technologie überhaupt entstanden ist. Alte Technologie wie „Morsezeichen geben“ und auch neue Technologien wie dass ein „Roboter zeichnen“ kann wurde uns geboten.

Danach zog es uns auch noch zum Hermannsdenkmal, wo wir einfach die atemberaubende Aussicht an einem so warmen Tag genossen haben. Der Abschlussabend war unvergesslich schön. Das Theaterstück, die große Präsentation und vieles mehr gab diesem Projekt einen Abend zum Erinnern! Jederzeit gerne wieder! Antonia Rübel