Tag der offenen Tuer

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 Volles Haus in der „Schule mit Herz“

Tag der offenen Tür mit Schulfestcharakter


Dass es voll werden würde, war schon lange vor dem offiziellen Start um 10 Uhr klar: Die Parkplatzsituation rund um das Schulzentrum am Heldmanskamp war an dem besagten Samstag gelinde gesagt angespannt, schließlich luden sowohl die Heinrich-Drake- als auch die Realschule Lemgo zum Tag der offenen Tür ein. Und so konnte sich Realschulleiter Norbert Fischer nach dem Begrüßungslied der Schülerband „Cover in Art“ auch richtig freuen, so viele interessierte Eltern und Schüler begrüßen zu können. Sie alle erwartete ein Vormittag mit allem Drum und Dran.

Wer zu einem „Probeunterricht“ gekommen war, konnte in verschiedene Fächer, sei es Deutsch, Mathematik oder Musik, hinein schnuppern. Wer einfach nur zum Rumschauen den Weg gefunden hatte, kam ebenso auf seine Kosten. Sämtliche Fächer und Fachbereiche der Realschule stellten sich vor, mit Werkstätten, Quizangeboten, Vorführungen und vielem mehr.

So wurden im Neubau „Zaubertricks“ aus der Physik und der Chemie gezeigt, die Techniker stellten Ergebnisse ihres 3D-Druckers vor; an Bildschirmen konnten mithilfe eines Statikspiels Brücken gebaut und anschließend auf ihre Tauglichkeit getestet werden. In der Biologie wurde mikroskopiert, der aufmerksame Beobachter gewann einen süßen Preis. Auch die Kanubau-AG konnte eindrucksvoll präsentieren, wie ein solches Boot entsteht und wie es fertig aussieht.

Im Hauptgebäude informierten die Haupt- und die Nebenfächer die interessierten Gäste, im Kunstbereich wurde beispielsweise gedruckt, die Informatiker stellten programmierte Legoroboter vor, Schülerinnen und Schüler der 6b halfen beim Basteln von Pyramiden oder erklärten, wie ein solcher Monumentalbau entstanden sein könnte. Und auch die Handarbeitslehrerinnen waren von dem Ansturm auf ihre zu erstellenden Kissen sichtlich überrascht, da mussten fleißig Stoffe nachgeschnitten werden.

Neben den klassischen Schulfächern gaben Stände und Stellwände zum Thema Ganztag, dem Tutorenprojekt „Susi“ und so mancher AG Auskunft über das Arbeiten an der Schule. Ebenso informierte die Schulsozialarbeit, war der Partner Awo vor Ort und natürlich der Förderverein der Schule. Für Schulführungen und Auskünfte standen die „gelben Engel“ zur Verfügung.

Selbstverständlich war für das leibliche Wohl bestens gesorgt, über Muffins und Kuchen, über Crepes und Waffeln gab es auch Hotdogs oder Popcorn zu erstehen und zu verzehren. Am besten eingenommen im gemütlichen Café im Atrium, betreut von den Jungen und Mädchen der 9c und 9d. Und als zum Ende des Tages die Bandmitglieder von „Cover in Art“ nochmals abschließend zu Saiten und Stöcken griffen, war Schulleiter Norbert Fischer mehr als zufrieden. Nun freut sich die Realschule auf zahlreiche Anmeldungen… Stephan Krause