Chemie entdecken

Wie und warum Spätzle kleben

Ronja und Alexandra nahmen am „Chemie entdecken“-Wettbewerb teil

Oft ist es ja gut, dass manches klebt, manchmal auch lästig, zum Beispiel beim Kaugummi unterm Stuhl, noch schön feucht vom Schüler der Vorgruppe. Aber warum klebt überhaupt etwas und was besser? Beim Wettbewerb „Chemie entdecken“ stand das Thema „Klebereien“ im Mittelpunkt der Aufgabenstellungen. Viele Schülerinnen und Schüler aller Schulformen aus NRW nahmen an der Konkurrenz teil, so auch Ronja Simon und Alexandra Bittner aus der 8d unserer Realschule.
Der vom „Kölner Modell“ ausgerichtete Contest ist ein Experimentierwettbewerb. Zwar muss alles von jedem einzelnen dokumentiert werden, dennoch ist eine Zusammenarbeit ausdrücklich erwünscht. Und so taten sich auch Ronja und Alexandra zusammen um die vorgegebenen Experimente durchzuführen: Wie groß ist die Klebekraft von Wasser? Wie die von geschmolzenen Gummibärchen, geronnener Milch, Eiweiß oder auch von selbst hergestellten Spätzlen? Zusätzlich musste ein eigener Klebstoff ausgedacht und hergestellt werden.
Eins der Ziele des Wettbewerbs lautet: Es soll Spaß machen. Und das hat es dem beiden Mädchen aus unserer Mittelstufe in jedem Fall. Sie haben Alltagsfragen aufgegriffen und Chemie auch und gerade außerhalb des Unterrichts erlebt und entdeckt. Und noch etwas wurde klar: Auch der Chemieunterricht an unserer Schule ist anregend und macht Spaß.

Viel Spaß beim Experimentieren mit verschiedenen Klebstoffen: Ronja Simon und Alexandra Bittner (von rechts) mit ihren Urkunden von „Chemie entdecken“ sowie Schulleiter Norbert Fischer.