Schukarton

152 „Geschenke der Hoffnung“

Realschule erfolgreich bei weihnachtlich gepackten Schuhkartons

„Mit kleinen Dingen Großes bewirken“ – so das diesjährige Motto der Hilfsaktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Die Realschüler aus Lemgo nehmen schon seit vielen Jahren an der tollen Aktion teil. Und doch war es heuer anders! „Bislang haben wir in unseren Klassen und Religionskursen oft nur für die Aktion geworben und sie etwas begleitet“, so Religionsfachvorsitzende Kathrin Manthey. 70 bis 80 Kartons waren so immerhin stets zusammen gekommen. „Doch dieses Ergebnis wollten wir in diesem Jahr noch verbessern!“ In einer konstatierten Aktion wurden nun sämtliche 25 Klassen oder 664 Schülerinnen und Schüler einbezogen, mit Erfolg!

Nahezu jeder und jede brachte etwas zum Einpacken für Kinder in Not mit, Teddys, Schokolade, Schulmaterial, Spielzeug oder Bekleidung, Handschuhe; mitunter wurden auch persönliche Bilder beigelegt. Ganze Scharen von Schülerinnen und Schülern packten, schnippelten, tauschten aus oder beklebten neue Kartons. Eine Aktion, die nicht nur sinnvoll ist, sondern auch viel Spaß machte, waren sich die Realschüler einig, wohl wissend, dass die kleinen Kartons große Wirkung bei vielen Kindern vor allem in Osteuropa haben dürften. „Es ist schön schon beim Packen zu spüren, dass sich definitiv jemand über dein Geschenk freuen wird“, so Religionslehrerin Janina Fuchs.

Die Religionskollegen waren sehr zufrieden. Das systematische gemeinsame Packen soll ab jetzt zum Regelfall werden, damit die Aktion von „Weihnachten im Schuhkarton“ auch in Zukunft so viel Zustimmung erfährt. Und so wuchs der Stapel der Schuhkartons immer höher. So hoch, dass Kerstin Ostermeier, in der Alten Hansestadt Ansprechpartnerin für die Schuhkartonaktion, nicht schlecht staunte, als sie die 152 liebevoll gepackten Schachteln abholen wollte – und trotz des Kombis beim besten Willen nicht alle auf einer Fahrt mitbekam. Diese zeigte sich nicht nur wegen der Menge – immerhin 30 Prozent sämtlicher in Lemgo gepackter Kartons stammen aus der Realschule – begeistert, sondern auch über den Inhalt, der „vorbildlich und liebevoll gepackt“ worden war.

Bedanken möchte sich die Realschule bei allen Schülerinnen und Schülern und Kollegen, die die Aktion unterstützten, aktiv oder auch mit einer Spende. Eine wesentliche Erleichterung stellte auch die Mithilfe vieler Firmen und Unternehmen dar, die spontan und kostenlos gaben und so manches „Geschenk der Hoffnung“ ermöglichten, so der zweite Religionsfachvorsitzende Thorsten Holling abschließend.

Unser Foto zeigt Thorsten Holling (links) sowie Schulleiter Norbert Fischer und Kerstin Ostermeier (von rechts) zusammen mit einigen Sechst- und Zehntklässlern bei der Übergabe der 152 Kartons im Atrium der Realschule.